Friederike Beier im Gespräch mit dem Netzwerk Care Revolution und den Freundinnen und Freunden von der klassenlosen Gesellschaft am Freitag, den 5. Juni 18-20 Uhr im Livestream

Die Corona-Pandemie zeigt, dass Solidarität wichtig ist, damit die Gesellschaft keine_n zurücklässt und sie zeigt auch, dass politische Entscheidungen gegen kurzfristige Profitinteressen möglich sind und auch durchgesetzt werden können. Das ein gutes Leben für Alle nicht auf einer Wirtschafts- und Lebensweise basiert, die von Konkurrenz, Profit und Kostensenkung bestimmt ist, ist im Netzwerk Care Revolution schon lange klar. Doch wie kann eine Revolution oder Transformation der Verhältnisse aussehen, die über realpolitische Forderungen hinausgeht und nicht nur an der Oberfläche kratzt. Im Netzwerk Care Revolution gehen und diskutieren wir immer wieder Schritte hin zu einer solidarischen Gesellschaft. Care Ökonomie steht in diesem Zusammenhang für eine Lebens- und Wirtschaftsweise, die nicht vom Profit, sondern von Care (Sorge und Fürsorge für die Menschen) her entwickelt wird. Diesen Vorschlag wollen wir mit anderen Ansätzen ins Gespräch bringen und haben uns dafür zwei weitere Perspektiven eingeladenen, die sowohl die Strukturen analysieren, als auch an ihre Überwindung glauben.

Ann Wiesental von Netzwerk Care Revolution im Gespräch mit den
Freundinnen und Freunde der Klassenlosengesellschaft (Buch: Klasse Krise Weltcommune, Nautilus Verlag) und
Friederike Beier, Autorin des Buches materializing feminism (Unrast Verlag)

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Friederike Beier

Friederike Beier

Friederike Beier forscht, lehrt und publiziert zu materialistischem Feminismus, sozialer Reproduktionsarbeit und der globalen Regierung durch Zahlen.