Silke Chorus ist Trainerin, Coach und Change Consultant für Organsiationen. Sie verbindet mit ihrer Tätigkeit als Beraterin, Coach und Hp Psych und ihrem Doktor in den Poltikwissenschaften einen individuellen mit einem strukturellen Blick.  Ihr Herzensanliegen ist die Frage, wie unsere Gesellschaft  –  und darin wir selbst –  eine neue Stufe der sozialen und individuellen Entwicklung erreichen können: vom scheinbar separtiertem, ökonomischen Selbst hin zu einem fürsorglichen und verbundenen Selbst und einer Ökonomie der Verbundenheit.


Arbeitsschwerpunkte


Trainings in Wertschätzender Kommunikation für Einzelpersonen und Organisationen, Prozessbegleitung/Supervision für Organisationen und Einzelcoachings


Mein Kopf ist durch meine akademische Schulung sehr geübt darin, abstrakt zu denken und sozio-ökonomische Verhältnisse, Strukturen und Dynamiken rauf und runter zu durchleuchten. Gleichzeitig waren mir schon immer Empathie und Mitgefühl wichtig. Was für eine Ressource sie in zwischenmenschlichen Interaktionen sowie in Organisationsprozessen sind und dass unsere Gesellschaft an allen Stellen davon m. E. dringend mehr braucht, ist mir in den letzten Jahren erst so richtig klar geworden. Auch ein „connected self“ – welches Strömungen innerhalb der feministischen Ökonomie als Gegenmodell zum Homo oeconomicus setzten – benötigt Ressourcen, wie Gefühle, Körperbewusstsein und Empathie ebenso wie den (analytischen) Verstand. Derzeit konzentriere ich mich darauf, diese Ressourcen in Workshop, Trainings und Einzelcoachings zu stärken. Das ist sicher nicht das Ende meiner Suchbewegung, von der ich zwar nicht weiß, wo sie letztlich hinführt, bei der es aber immer um die Überwindung von Trennungen geht: zwischen weich und hart, Gefühlen und Ratio, Spiritualität und Wissenschaft, Privatem und Politischen, etc.


Regelmäßig: Workshops und Übungsgruppen in Gewaltfreier/ Wertschätzender Kommunikation und Workshops die Themenbereiche dazu vertiefen, aufgelistet unter all-you-need-is-empathy.org

Haller & Chorus (2013): Care, Wert und der Wohlfahrtsstaat. Plädoyer für die Berücksichtigung des Staates als zentraler Akteur in der politischen Ökonomie, in: Denknetz Jahrbuch 2013, S. 65-74.

Chorus (2013): Care-Ökonomie im Postfordismus. Perspektiven einer integralen Ökonomietheorie. Verlag Westfälisches Dampfboot. Münster.

Chorus (2011): Die Care-Seite des Postfordismus – Care und Geschlechterverhältnisse in der Ökonomie(-theorie) in Transformation. In das Argument: Sonderheft: Care-Ökonomie.

Chorus & Haller (2011): Die Regulation geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung – Auf der Suche nach einer feministischen Kritik der politischen Ökonomie, in: Widersprüche, Beiträge für eine linke Theorie&Praxis. Wien.

Chorus (2007): Who cares? Kapitalismus, Geschlechterverhältnisse und Frauenarbeiten.“ In: Feministische Studien, Sonderheft: Geschlechterverhältnisse in der Ökonomie, J. 25 (2).

Chorus (2007): Ökonomie und Geschlecht? Regulationstheorie und Geschlechterverhältnisse im Fordismus und Postfordismus. VDM Verlag Saarbrücken.


(Für Workshops, Vorträge etc. zu diesen Themen kann ich angefragt werden)

Care-Ökonomie im Postfordismus
Gewaltfreie Kommunikation
Gewaltfreie und Wertschätzende Begleitung von Kindern
Organisationsberatung und Prozessbegleitung (Themen wie Wertschätzungskultur, Konfliktmanagement, Burn-out Profilaxe, Kritik und Feedback)


Verbringe ich Zeit mit meinen beiden Kindern, mache HAUSARBEIT … und wenn dann noch Zeit ist: mache ich Sport, fahre ans Meer und in die Berge, tanze, spiele Klavier, treffe Freund_innen, Tagträume, suche meinen Weg, bilde mich weiter, unterstütze ich andere Menschen, Netzwerke ich zu Social Change, etc.


In der Natur sein
mit meinen Kindern sein
Verbunden sein


E-Mail:

silke-chorus.com

Aktuelles von Dr. Silke Chorus auf Politologinnen.org:​


New Work: Interview in der Zeitschrift SEIN



28. November 2020

Für die Zeitschrift SEIN- Bewusstsein und Wandel gibt Silke Chorus gemeinsam mit ihrer Kollegin Ingrid Holzmayer ein Interview zu der Suche nach dem guten Leben beim Arbeiten. Das Interview kann hier eingesehen werden.


Für ein neues Paradigma der Verbundenheit



1. April 2019

Die multiplen Krisen, die wir in unseren Gesellschaften sehen, sind meines Erachtens ein Zeichen dafür, dass hier gerade etwas zu Ende geht. Dass viele Menschen sich orientierungslos, ausgebrannt, süchtig, und sinnentleert fühlen – oder sich mit eine Vielzahl an Coping-Strategien von diesen Gefühlen abzulenken versuchen – zeigt, dass die alten …